Damals

Fest verankert in meinem Ich,
werde ich niemals entkommen können,
den Gedanken ,
die sich darum ranken,
was ich nenne,
Vergangenheit.

Und werden diese Ranken,
von einer rostigen alten Klinge zerschnitten,
so werde ich klagen,
klagen wegen dem,
was einst war,
und immer bleibt,
selbst nach jahrelanger Leere.

Denn ich kann laufen,
so schnell ich kann,
so weit ich komme,
aber niemals,
niemals,
entkomme ich dem,
was damals das Wort Hass,
in meine Seele hinein brannte.

Wie ein Fels,
an den ich mich klammere,
weiß ich genau,
das wenn der Tag gekommen ist,
ich meine Rache bekomme,
Rache so blutig rot,
Rache so schön,
wie ein Sonnenuntergang.

 

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copyright Azazel
März 2007
 

2.3.07 23:32, kommentieren

Seele

Mit vorsichtigen Schritten gehe ich voran,
in die Tiefe meiner Seele,
ein langer Weg in den Abgrund,
Von toten Bäumen umgeben,
einst prächtig und machterfüllt,
doch wie alles zerfallen muss, so auch sie,
so auch ich.

Ein Weg,
steinig und kalt,
um mich herum ein totes Land,
Ein Pfad aus Eis,
Frost auf den Wiesen,
Wiesen aus schwarzem Gewächs,
und diese Bäume,
so tot,
so tot wie auch ich.

Schmerzen,
Qualen,
all dies wächst , gedeiht,
als Frucht der Felder,
und der Weg,
so lang,
in langsamen Schritten,
so weit,
kein Ziel zu sehen,
hebe den Blick,
erkenne ...
NICHTS!

Schwärze umgibt mich,
in der Ferne,
Kein Licht!
Dunkelheit verhüllt alles,
in meiner Seele,
kein Licht!

Felder des Wahnsinns,
Bäume der Angst,
Gedanken voll Schmerzen,
keine Lösung,
nur ein Messer in meiner Hand,
Blut derer,
die den Tod verdienen,
klebt an mir,
ein kleiner Trost.

Siehe den Tod!
Er ist in dir, er ist in mir,
Siehe den Schmerz,
seinen Weg gehe!

Schnitte in der Haut,
Schneide tiefer und lasse die Schmerzen siegen,
Hass, der mein Leben führt,
Hass, der auch dich führen wird,
Wenn die Zeit der Zeiten kommt,
um dich zu holen,
Wenn der Tod dir seine Fratze zeigt.

Spüre ANGST,
mein einziger Ausweg ist die Hölle,
Spüre FURCHT,
die mich dazu treibt!

Ein weiter Weg ist noch zu gehen,
ergründe mich selbst,
um aufrecht zu stehen,
und nun frage ich mich,
warum,
doch ein Warum hat es nie gegeben,
es gibt nur den eisigen Weg des Hasses,
oder leere Worte der falschen Wärme.

Gehe voran,
in die Dunkelheit,
Schritt für Schritt,
in mein Verderben!

Und so schwer der Weg auch sein mag,
ich zwinge mich ,
WEITER!

Schmerzen in meiner Seele!
Hasserfülltes Dasein!
 

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copyright Azazel
März 2007

2.3.07 20:04, kommentieren

Skogdød

Ein kalter Wind weht
Durch den Wald.
Der Schnee am Boden glänzt
Und bald...


Ein heller Stern
Mit voller Pracht,
So klar doch fern,
Nie hätte er gedacht...


Der Wind streicht ihn sanft.

Entschieden der Kampf
Zwischen Feuer und Gold,
Bracht' nicht was er wollt'


Ein heller Stern
Mit voller Pracht,
So klar doch fern,
Nie hätte er gedacht...


Gefunden, doch nie gesucht
Ein Glück wars, ein Traum,
Nie hat er's versucht.

Ist er ein Baum?


Ein heller Stern
Mit voller Pracht,
So klar *doch fern*,
Nie hätte er gedacht...


Ist der Frühling denn schon da?

 

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copyright Aengoth
Januar 2007

2.3.07 20:00, kommentieren