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Skogdød

Ein kalter Wind weht
Durch den Wald.
Der Schnee am Boden glänzt
Und bald...


Ein heller Stern
Mit voller Pracht,
So klar doch fern,
Nie hätte er gedacht...


Der Wind streicht ihn sanft.

Entschieden der Kampf
Zwischen Feuer und Gold,
Bracht' nicht was er wollt'


Ein heller Stern
Mit voller Pracht,
So klar doch fern,
Nie hätte er gedacht...


Gefunden, doch nie gesucht
Ein Glück wars, ein Traum,
Nie hat er's versucht.

Ist er ein Baum?


Ein heller Stern
Mit voller Pracht,
So klar *doch fern*,
Nie hätte er gedacht...


Ist der Frühling denn schon da?

 

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copyright Aengoth
Januar 2007

2.3.07 20:00, kommentieren

Seele

Mit vorsichtigen Schritten gehe ich voran,
in die Tiefe meiner Seele,
ein langer Weg in den Abgrund,
Von toten Bäumen umgeben,
einst prächtig und machterfüllt,
doch wie alles zerfallen muss, so auch sie,
so auch ich.

Ein Weg,
steinig und kalt,
um mich herum ein totes Land,
Ein Pfad aus Eis,
Frost auf den Wiesen,
Wiesen aus schwarzem Gewächs,
und diese Bäume,
so tot,
so tot wie auch ich.

Schmerzen,
Qualen,
all dies wächst , gedeiht,
als Frucht der Felder,
und der Weg,
so lang,
in langsamen Schritten,
so weit,
kein Ziel zu sehen,
hebe den Blick,
erkenne ...
NICHTS!

Schwärze umgibt mich,
in der Ferne,
Kein Licht!
Dunkelheit verhüllt alles,
in meiner Seele,
kein Licht!

Felder des Wahnsinns,
Bäume der Angst,
Gedanken voll Schmerzen,
keine Lösung,
nur ein Messer in meiner Hand,
Blut derer,
die den Tod verdienen,
klebt an mir,
ein kleiner Trost.

Siehe den Tod!
Er ist in dir, er ist in mir,
Siehe den Schmerz,
seinen Weg gehe!

Schnitte in der Haut,
Schneide tiefer und lasse die Schmerzen siegen,
Hass, der mein Leben führt,
Hass, der auch dich führen wird,
Wenn die Zeit der Zeiten kommt,
um dich zu holen,
Wenn der Tod dir seine Fratze zeigt.

Spüre ANGST,
mein einziger Ausweg ist die Hölle,
Spüre FURCHT,
die mich dazu treibt!

Ein weiter Weg ist noch zu gehen,
ergründe mich selbst,
um aufrecht zu stehen,
und nun frage ich mich,
warum,
doch ein Warum hat es nie gegeben,
es gibt nur den eisigen Weg des Hasses,
oder leere Worte der falschen Wärme.

Gehe voran,
in die Dunkelheit,
Schritt für Schritt,
in mein Verderben!

Und so schwer der Weg auch sein mag,
ich zwinge mich ,
WEITER!

Schmerzen in meiner Seele!
Hasserfülltes Dasein!
 

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copyright Azazel
März 2007

2.3.07 20:04, kommentieren

Damals

Fest verankert in meinem Ich,
werde ich niemals entkommen können,
den Gedanken ,
die sich darum ranken,
was ich nenne,
Vergangenheit.

Und werden diese Ranken,
von einer rostigen alten Klinge zerschnitten,
so werde ich klagen,
klagen wegen dem,
was einst war,
und immer bleibt,
selbst nach jahrelanger Leere.

Denn ich kann laufen,
so schnell ich kann,
so weit ich komme,
aber niemals,
niemals,
entkomme ich dem,
was damals das Wort Hass,
in meine Seele hinein brannte.

Wie ein Fels,
an den ich mich klammere,
weiß ich genau,
das wenn der Tag gekommen ist,
ich meine Rache bekomme,
Rache so blutig rot,
Rache so schön,
wie ein Sonnenuntergang.

 

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copyright Azazel
März 2007
 

2.3.07 23:32, kommentieren

Winternacht

Kalte Winternacht,
frostiger Hauch der Einsamkeit,
ein eisiger Pfad in die Ewigkeit,
hell am Himmel strahlt der Mond,
sein Schein berührt mein Haupt,
ein kurzer Moment nur,
ein Moment des inneren Friedens,
bis die Wolken den Moment töten,
das Licht schwindet,
Dunkelheit kehrt zurück,
Dunkelheit bleibt...

Ein Windhauch mich zum zittern bringt,
eisige Kälte streichelt meine Haut,
Spuren im frischem Schnee,
Spuren von mir,
sehe vor mir,
das Paradis aus Eis und Frost,
kahle Bäume voller Pracht,
tragen die Hölle aus Schnee und Eis,
und wieder Frieden,
kein Laut zu hören,
alles um mich schweigt...

Illusion des ewigen Todes,
NIEMAND stört diese Ruhe,
Stille erfreut mich,
und wieder der Mond,
erkämpft sich den Weg,
vorbei an den Wolken,
ein Strahl erhellt diesen Ort,
sein Licht auch mich erfüllt,
ein Moment des Glücks,
Glück welches mir nur die Nacht schenkt...

Kein Gedanke wird hier laut,
jedes Wort erstickt in der Schwärze,
dunkle Nacht herscht ,
der Tag ist besiegt,
mein Reich ist gekommen,
das Reich der Ewigkeit,
niemals würde die Nacht dem Tag unterliegen,
wenn die Zeit der Dunkelheit kommt,
kommt meine Zeit,
eine Zeit voller Hass...

Winternacht - Ein Hauch der Ewigkeit!
Winternacht - Die Nacht wird immer siegen!
Winternacht - Wenn der Mond seinen Schein mir spendet!
Winternacht - Frost, Kälte, Dunkelheit,Hass!
Ein Blick in das Angesicht der Nacht,
ein grimmiges lächeln es mir schenkt,
wie ein Spiegel,
ein Blick in das Innerste,
eine stille Liebe zu dir unheilge Winternacht,
pures Gefühl der Stille,
der einzige Weg in mein Ich,
eine Wiege voll Hoffnung,
aus einem fast verstorbener Brunnen,
ich trinke den letzen Tropfen,
ein Tropfer so bitter,
Bitterkeit der Einsicht...

Wenn die Sonne untergeht,
erfreut es mich zu sehen,
wie die Dunkelheit das Licht vernichtet,
ein Kreislauf den es immer geben wird,
das grausame Spiel des Todes,
von Tag und Nacht,
ein Schauspiel ohne gleichen,
wenn meine Augen die letzen,
blutig roten,
Sonnenstrahlen erblicken,
wie sie langsam sterben,
damit mein Reich kommen kann,
Mein Reich des toten Lichtes...

Sehe sie auferstehen,
die ewig kalte Winternacht,
der Frost zerstört den Rest,
von dem was der Tag versuchte ,
unter Schnee zu erwecken,
Winternacht du bitterer Tod allem Lebens,
wenn du dich erhebst,
weicht die Wärme,
verreckt die Blüte aller Blumen,
verkriecht sich alles was noch atmet,
du bist das Ende,
das Ende meines Schmerzes...

Und wenn du verendest,
so warte ich auf dich,
auf ewig warte ich auf deine Wiederkehr,
mein einz'ges Seelenheil!

 

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copyright Azazel
März 2007

 

12.3.07 20:08, kommentieren